Die perfekte Shootinglocation | Tipps für Fashionblogger

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Ein Outfitpost! Das hört sich zunächst leicht an. Man wählt einen seiner Lieblings-Looks aus, ein bisschen Make-Up, man schnappt sich die Kamera, fährt in die Stadt, shootet den Look. Die Bilder sind im Kasten und zack auf dem PC. Bearbeitet, beschriftet und dann ab auf den Blog damit! Easy oder?! Nein, eher nicht! Hinter einem Outfitpost steckt  tatsächlich mehr Arbeit als ich damals, als ich mit dem Bloggen anfangen habe, vermutet habe. Darum habe ich überlegt meine Erfahrungen mit euch zu teilen und gebe euch ein paar hilfreiche Tipps, die euch im Bloggerleben hoffentlich ein bisschen weiterhelfen können. Heute soll es um das Thema SHOOTINGLOCATION gehen.

Als ich damals meine ersten Blogbilder geplant habe, dachte ich alles gut durchgeplant zu haben. Das Outfit war sorgfältig ausgesucht, ich habe mir Outfitbilder von anderen Bloggern angeschaut um mir ein paar Posen abzuschauen und habe meine Mutter dazu überredet mit mir loszuziehen um die ersten Bilder zu schießen. Schnell habe ich gemerkt das sich ein Shooting in der Stadt nicht unbedingt anbietet. Vor allem nicht als erste Shootinglocation! Ständig kommen Passanten vorbei, starren einen an und man bekommt nervige Kommentare zu hören. Ständig muss man unterbrechen weil ein Auto vorbeifährt, Spaziergänger im Bild sind, oder man sich auf Grund der Blicke fremder Leute nicht wohlfühlt.

Mittlerweile hat sich meine Shooting-Routine gut ein gespielt und obwohl die Suche nach Locations immer noch schwierig ist, habe ich ein paar Tipps für euch die euch für den Anfang erst einmal helfen können: HERE WE GO!

 


1.Sonntage – ... sind die perfekten Shootingtage! Es ist weniger los wie während der Woche, Geschäfte haben geschlossen und Parkplätze sind leer. PERFEKT!

2.Wo würdet ihr Sonntags nie hingehen?  Richtig! Zur Schule/Uni! Die Gebäude und Schulhöfe sind leer und meistens gibt es viele coole Wände und Mauern vor denen man shooten kann. 

3.Augen auf! – Wenn ich während der Woche unterwegs bin checke ich, egal wo ich bin, die Umgebung nach guten Locations aus. Locations die ich interessant und fotogen finde fotografiere ich damit ich sie nicht vergesse.

4. Parkhäuser – Eine meiner Lieblingslocation sind Parkhäuser! Auch hier muss man natürlich den richtigen Zeitpunkt abpassen.

Samstags Nachmittags auf dem Dach des Parkhauses der Thier Galerie in Dortmund? – NO WAY!! Sucht euch etwas kleinere Parkhäuser und nutzt die Abendsonne! gerade auf dem Dach eines Parkhauses kann man bei Abendsonne richtig coole Fotos schießen! (Natürlich auch auf anderen Gebäuden, dort wird es nur etwas schwieriger hoch zu kommen ;))

5.Das richtige Outfit zur richtigen Location – Wo wir nochmal bei den Fotos der Location wären. Wie schon erwähnt mache ich mir Fotos von potenziellen Locations. Wenn ich zu Hause ein neues Outfit plane checke ich dann sofort ab, welche Location zu welchem Outfit passt. Manchmal kann ein eher schlichtes Outfit, nur durch eine coole Location komplett anders wirken. 

6.Pinterest – In meinem letzten Blogpost (hier) habe ich ja schon erwähnt, das ich zu einem richtigen Pinterest-Fan mutiert bin. Die App hilft mir auch neuerdings auf der Suche und Inspiration für coole Locations. Ich durchstöbere Pinnwände und achte dabei genau auf die Locations die andere Blogger ausgewählt haben und dabei kommt man auf echt coole Ideen.

Für mich ist die absolut größte Inspiration (sowohl Outfit, als auch Shootinglocation betreffend) AIMEE SONG (songofstyle.com) Ich denke jeder dürfte sie kennen, denn sie ist immerhin eine der erfolgreichsten Bloggerinnen! Ich habe mir extra eine Pinnwand erstellt auf der ich coole Locations sammle um mich dadurch inspirieren zu lassen. Mehr dazu hier.

7.Das richtige Licht – Oh und wie wichtig dieser Punkt ist!! Das Licht kann so viel ausmachen. Es kann eine gesamte Location verändern und die Fotos komplett anderes wirken lassen. Alle Frühaufsteher können sich freuen und die perfekte Morgensonne ausnutzen. Ich zähle zwar nicht zu den Langschläfern, aber einen Sonntagmorgen starte ich lieber entspannt bei einem Frühstück und nutze dann später die Abendsonne für tolle Bilder.

Und wir alle dürfen uns freuen: Der Frühling beginnt, bald werden die Uhren umgestellt und es ist wieder lange hell!

8.Straßen und Gassen – Wenn ihr direkt vor einer Mauer steht und fotografiert werdet bekommt ihr keine Tiefenschärfe. Sucht euch Straßen die nicht so stark befahren sind, oder coole Gassen. Ihr bekommt direkt mehr Tiefenschärfe! 

Sehr cool sind übrigens auch Flugplätze, aber dort müsst ihr vorher anfragen ;).

9.Probeaufnahmen – Einen Tipp den ich schon viel früher hätte anwenden sollen! Wenn ihr eine Location gefunden habt, macht ein paar Testfotos, damit ihr rausfindet wie ihr die aktuellen Lichtverhältnisse am besten ausnutzt.

10. HAVE FUN – Der wohl wichtigste Tipp! Wenn ihr loszieht um Fotos zu machen und ihr schon Stress habt eine Location zu finden, dann werden auf die Fotos nichts. Plant das Shooting und die Location, plant das Wetter und das Licht mit ein (versucht es erst gar nicht bei Regen, das deprimiert nur!) und habt Spaß. Selbst ein tolles Outfit und eine super Location, das perfekte Licht und der schönste Sonnenschein kann durch schlechte Laune versaut werden. 

Ideen für coole Shootinglocations: 

Parkplätze, Schulen und Unis, interessante Türen, Altstadt, farbige Wände und Mauern, alte Kinos, Eis-Cafes, Kirmesstände, Flugplätze, Parkhäuser, alte Gebäude/Fabriken, Gassen, Hallen, alte Bahnhöfe, besprayte Wände…


Die heutige Shootinglocation habe ich übrigens von der Autobahn aus gesichtet und mich immer gefragt, wie man zu dem coolen pinken Haus hinkommt und ob es sich als Shootinglocation eignet. Am Sonntag haben wir es ausgecheckt und festgestellt, das es eindeutig eine sehr coole Shootinglocation ist! Wer braucht schon die berühmte pinke ‘Paul Smith Wall’ in LA, wenn man ein pinkes Haus im Sauerland hat.

Wie schon gesagt, AUGEN AUF! Manchmal verstecken sich die coolsten Locations gleich hinter der nächsten Ecke…oder in meinem Fall – hinter der nächsten Autobahnausfahrt!

Habt einen schönen Tag, ihr Lieben! Und viel Spaß beim nächsten Outfit-Shooting <3


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1. Pullover – Even&Odd 2. Jeans – Zara (Shop similar here) 3. Lippenstift – MAC ‘New York Apple’ 4. Tasche – Gucci ‘Dionysus’ 5. Sneakers – Tommy Hilfiger 6. Ohrstecker – Bijou Brigitte* 


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*Der Artikel wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt 

2 Kommentare

  1. 28. Februar 2017 / 11:19 am

    Ich bin begeistert! Ein super toller Post, der mir nochmal richtig weitergeholfen hat! Ich habe bisher leider nur eine einzige Shooting Location, die zwar viele Möglichkeiten bietet, aber auf Dauer ist es natürlich öde immer vor dem gleichen Hintergrund zu shooten. Deine Tipps haben mich auf ein paar neue Ideen gebracht und ich hoffe, dass ich bald noch ein paar andere gute Locations finde!

    Riesen Dankeschön für diesen hilfreichen Post! :*

    Liebste Grüße
    Verena

    http://www.my-philocaly.com

  2. 28. Februar 2017 / 8:51 pm

    Hallo meine Liebe 🙂

    die Sache mit der geeigneten Shootinglocation ist auch bei mir immer Thema. Spontan shooten ist bei mir nicht, ich muss immer irgendwo hin fahren – aber vielleicht wäre das ja mit deinen Tipps gar nicht mehr nötig 🙂

    Danke für den hilfreichen Beitrag – ich werde jetzt mal versuchen anders an die Locationsuche heranzugehen.

    Hab einen tollen Abend und starte morgen gut in die Arbeitswoche :-*

    Liebste Grüße
    Tami

    http://www.little-emma.de

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